Category Archives: Nachhaltigkeit

Kinderrechte und Ökologie – Vortrag von Tom Weerachat aus Thailand

Der Mekong ist die Lebensader Südostasiens. Er entspringt in China und fließt durch Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam. Er ist etwa 4900 km lang und hat ein Einzugsgebiet von über 800.000 Quadratkilometern. Dabei leben derzeit ca. 60 Millionen Menschen im Einzugsgebiet des Flusses – im Jahre 2030 werden es so viele Menschen sein, wie in Deutschland leben.

Kinderrechte und Ökologie – Von der Anhörung beim UN-Kinderrechtsausschuss direkt ans Max

Der UN-Kinderrechtsausschuss diskutiert am 23. September 2016 einen ganzen Tag über den Zusammenhang zwischen den Kinderrechten und einer intakten Umwelt. Im Zentrum der Diskussionen stehen Jugendliche aus terre des hommes-Projekten in Indien, Kolumbien, Thailand und Sambia, die sich in ihren Ländern für die Kinderrechte und den Schutz ihrer natürlichen Umwelt engagieren und als Betroffene vor dem Ausschuss aussagen werden.

Klasse 10.1 befreit Küstenabschnitt an der Knock von über 50kg Müll

Über den Zustand der Meere und Gewässer allgemein hört man in letzter Zeit nicht viel Gutes: riesige Plastikmüllteppiche im Nordatlantik, ehemalige Traumstrände auf der ganzen Welt bedeckt von Plastikflaschen und Verpackungsmüll, an Plastikteilen erstickte Meerestiere und sogar Plastik-Giftstoffe, die über verzehrten Fisch in die menschlichen Nahrungskette gelangen.

30 Jahre Tschernobyl: ein Filmprojekt der UNESCO-Projektschulen Nordwest

30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe – was ist seither geschehen? Anlässlich des 11. Internationalen Projekttages der UNESCO-Projektschulen haben das Gymnasium Bad Zwischenahn, das Max-Windmüller-Gymnasium, die Erich-Kästner-Schule Rhauderfehn, die Gesamtschule Schinkel in Osnabrück und die Astrid-Lindgren-Schule Edewecht einen gemeinsamen Film produziert.

Klimaschutz ist eine Kunst – Eisbär sucht neues Zuhause

Ein lebensgroßer Eisbär aus Styropor auf einer ´dahinschmelzenden´ Eisscholle – das war das Vorhaben der Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c für den zweiten Teil des Projekts KlimaKunst (siehe Bericht vom 2. Mai).
Unterstützt wurde das Projekt vom Bildungsträger BildungsCent e.V. in Berlin, einschließlich einer finanziellen Förderung des Bundesumweltministerium.

Klasse 8c macht auf Klimawandel aufmerksam – Künstler Jörg Isermeyer führte Workshop durch

Schwimmhilfen an den Stadtgarten-Skulpturen, ein Eisbär auf der Westeremstonne, ein auf Plastikflaschen treibender Pinguin – was hat das mit Kunst zu tun? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c des Max-Windmüller-Gymnasiums im Rahmen eines Projekttages nach. Gemeinsam mit dem Bremer Künstler Jörg Isermeyer erprobten sie dazu zunächst auf dem Schulhof des Gymnasiums die manchmal überraschende Wirkung einfacher Veränderungen: So wurde aus einem Zaun durch einen beschrifteten Klebestreifen der deutsch-deutsche Grenzzaun. Im Anschluss daran entwickelten die Achtklässler dann Ideen, um auf den Klimawandel, aber auch die Verschmutzung der Meere oder die Erderwärmung aufmerksam zu machen.

„Wer für Demokratie ist, der muss gegen die Atomkraft sein.“

Trümmer, Leere, Tod. Diese Worte beschreiben die Bilder der jetzigen Lage in Tschernobyl und leiteten eine Podiumsdiskussion am Max ein, die am 26.4.2016 anlässlich des 30. Jahrestags der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl stattfand.
Den rund 90 Elftklässlern standen Manfred Ackermann von den Stadtwerken Emden (SWE), der Greenpeace-Aktivist Klaus Pieper, der ehemalige Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Johann Bruns und Gerhard Kreutz von der Hochschule Emden/Leer als Referenten zur Verfügung. Sarah Nour El Din und Tjardo Symens moderierten diese Diskussion und stellten den Teilnehmern kritische Fragen über die Zukunft von Atomkraft und wie sie selbst, als Schüler, ihren Teil zum Thema beitragen könnten.

Podiumsgespräch und Ausstellung zum 30. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe im Max

Am 26.4.2016 ist es genau 30 Jahre her, dass der Reaktorblock 4 des Kernkraftwerkes in Tschernobyl explodierte. Anlässlich des ersten Super-GAUs in der Geschichte der Menschheit findet am Dienstag ein Podiumsgespräch zum Thema „Tschernobyl und die Folgen“ statt: An der Gesprächsrunde nehmen Manfred Ackermann (Geschäftsführer der Stadtwerke Emden), Gerhard Kreutz (Präsident der Hochschule Emden/ Leer), Johann Bruns (ehem. nieders. Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD) und Klaus Pieper (Greenpeace Ostfriesland) teil.

30 Jahre Tschernobyl: Max-Schüler interviewten Zeitzeugen

26. April 1986: Nahe der ukrainischen Stadt Tschernobyl kommt es erstmals in der zivilen Nutzung der Kernenergie zum Super-GAU. Bei der Explosion eines der Reaktorblöcke werden große Mengen radioaktiver Substanzen freigesetzt, die mit einer Wolke über weite Teile Mitteleuropas gelangen. 30 Jahre ist diese Katastrophe inzwischen her, doch sind auch heute noch auf vielen Ebenen Folgen des Unglücks festzustellen. In einer in der Ostfriesen-Zeitung erscheinenden Serie informieren die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Deutsch über Tschernobyl und die Folgen.

Humanitäre Schule: Max führt Planspiel durch

Malea und Lufar stehen einander unversöhnlich gegenüber: Während die Rebellenorganisation „Freies Lufar“ für eine Abspaltung von Malea kämpft, gehen von der Regierung finanzierte Milizen immer brutaler gegen die Aufständischen vor. Mittlerweile sind schätzungsweise eine Million Tote zu beklagen. Knapp 500.000 Menschen haben Lufar inzwischen verlassen, um im benachbarten Nongi Zuflucht zu finden. Dort hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) Zeltlager für Menschen aufgebaut, die vor den katastrophalen Bedingungen in ihrer Heimat geflohen sind. Inzwischen sind die dortigen Bedingungen kaum noch zu ertragen, doch ein Ende des Konfliktes ist nicht abzusehen, denn von Lufar hängt Maleas Reichtum ab. Das dortige Erdöl wird an den asiatischen Staat Bonin verkauft…