Category Archives: Nachhaltigkeit

Klasse 8c macht auf Klimawandel aufmerksam – Künstler Jörg Isermeyer führte Workshop durch

Schwimmhilfen an den Stadtgarten-Skulpturen, ein Eisbär auf der Westeremstonne, ein auf Plastikflaschen treibender Pinguin – was hat das mit Kunst zu tun? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c des Max-Windmüller-Gymnasiums im Rahmen eines Projekttages nach. Gemeinsam mit dem Bremer Künstler Jörg Isermeyer erprobten sie dazu zunächst auf dem Schulhof des Gymnasiums die manchmal überraschende Wirkung einfacher Veränderungen: So wurde aus einem Zaun durch einen beschrifteten Klebestreifen der deutsch-deutsche Grenzzaun. Im Anschluss daran entwickelten die Achtklässler dann Ideen, um auf den Klimawandel, aber auch die Verschmutzung der Meere oder die Erderwärmung aufmerksam zu machen.

„Wer für Demokratie ist, der muss gegen die Atomkraft sein.“

Trümmer, Leere, Tod. Diese Worte beschreiben die Bilder der jetzigen Lage in Tschernobyl und leiteten eine Podiumsdiskussion am Max ein, die am 26.4.2016 anlässlich des 30. Jahrestags der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl stattfand.
Den rund 90 Elftklässlern standen Manfred Ackermann von den Stadtwerken Emden (SWE), der Greenpeace-Aktivist Klaus Pieper, der ehemalige Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Johann Bruns und Gerhard Kreutz von der Hochschule Emden/Leer als Referenten zur Verfügung. Sarah Nour El Din und Tjardo Symens moderierten diese Diskussion und stellten den Teilnehmern kritische Fragen über die Zukunft von Atomkraft und wie sie selbst, als Schüler, ihren Teil zum Thema beitragen könnten.

Podiumsgespräch und Ausstellung zum 30. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe im Max

Am 26.4.2016 ist es genau 30 Jahre her, dass der Reaktorblock 4 des Kernkraftwerkes in Tschernobyl explodierte. Anlässlich des ersten Super-GAUs in der Geschichte der Menschheit findet am Dienstag ein Podiumsgespräch zum Thema „Tschernobyl und die Folgen“ statt: An der Gesprächsrunde nehmen Manfred Ackermann (Geschäftsführer der Stadtwerke Emden), Gerhard Kreutz (Präsident der Hochschule Emden/ Leer), Johann Bruns (ehem. nieders. Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD) und Klaus Pieper (Greenpeace Ostfriesland) teil.

30 Jahre Tschernobyl: Max-Schüler interviewten Zeitzeugen

26. April 1986: Nahe der ukrainischen Stadt Tschernobyl kommt es erstmals in der zivilen Nutzung der Kernenergie zum Super-GAU. Bei der Explosion eines der Reaktorblöcke werden große Mengen radioaktiver Substanzen freigesetzt, die mit einer Wolke über weite Teile Mitteleuropas gelangen. 30 Jahre ist diese Katastrophe inzwischen her, doch sind auch heute noch auf vielen Ebenen Folgen des Unglücks festzustellen. In einer in der Ostfriesen-Zeitung erscheinenden Serie informieren die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Deutsch über Tschernobyl und die Folgen.

Humanitäre Schule: Max führt Planspiel durch

Malea und Lufar stehen einander unversöhnlich gegenüber: Während die Rebellenorganisation „Freies Lufar“ für eine Abspaltung von Malea kämpft, gehen von der Regierung finanzierte Milizen immer brutaler gegen die Aufständischen vor. Mittlerweile sind schätzungsweise eine Million Tote zu beklagen. Knapp 500.000 Menschen haben Lufar inzwischen verlassen, um im benachbarten Nongi Zuflucht zu finden. Dort hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) Zeltlager für Menschen aufgebaut, die vor den katastrophalen Bedingungen in ihrer Heimat geflohen sind. Inzwischen sind die dortigen Bedingungen kaum noch zu ertragen, doch ein Ende des Konfliktes ist nicht abzusehen, denn von Lufar hängt Maleas Reichtum ab. Das dortige Erdöl wird an den asiatischen Staat Bonin verkauft…

Emder Vorträge: Wann wird Emden untergehen?

So einen Redner erlebt man selten: Prof. Dr. Hartmut Graßl war am vergangenen Dienstag erster Redner in der neuen Reihe „Emder Vorträge“ der Hochschule Emden/ Leer. In der Johannes à Lasco-Bibliothek referierte der Doyen der deutschen Klimaforschung über das Thema „Wie erneuerbare Energien wirtschaftliche und politische Gewichte in Deutschland verschieben“ und veranschaulichte dabei eindrucksvoll mögliche Folgen des Klimawandels.

Emden und der Klimawandel

„Was erwartet uns angesichts des Klimawandels? Wird Emden untergehen? Werden die Ostfriesen eines Tages als Klimaflüchtlinge eine neue Heimat suchen müssen? Oder wird aus Emden in 80 Jahren eine schwimmende Stadt?“ – Diese und weitere Fragen werden am Dienstag, dem 29. September im Rahmen der Emder Vorträge durch den Klimaforscher Dr. Hartmut Graßl besprochen werden.

In der anschließenden Diskussion werden u.a. Schülerinnen des Max-Windmüller-Gymnasiums Fragen und Gedanken zum Klimawandel formulieren, die vor allem die junge Generation betreffen und interessieren.

 

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Bio-AG macht Inventur im Watt

Im Rahmen des „GEO-Tags der Artenvielfalt“ machten sich Emma Arp, Tessa Klee, Louisa Thren und Kaja Oeltjen auf ins Watt um die Artenvielfalt der Vogelwelt auf der Muschelbank bei Campen zu dokumentieren.

Ausgerüstet mit Fernglas, Kamera und Notizblock startete die Bio-AG am vergangenen Dienstag zur Vogelbeobachtung nach Campen. Vom Trockenstrand in Upleward aus wanderten die Schülerinnen den Deich entlang und beobachteten von dort aus die Vogelwelt auf der vorgelagerten Muschelbank. Diese befindet sich in der Schutzzone I des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer und beheimatet unter anderem ein Brutgebiet für die seltene Zwergseeschwalbe.