Susanne Siegert – Eonladung zu Lesung und Gespräch am 5.5.2026

Kommt am 5. Mai 2026 nach Emden: Susanne Siegert (Bild © Ina Lebedjew)

Für viele junge Menschen findet historische Aufklärung heute nicht mehr nur im Unterricht statt, sondern zunehmend auch in den sozialen Medien. Unter dem Namen „Keine Erinnerungskultur“ betreibt Susanne Siegert erfolgreiche Kanäle auf TikTok und Instagram, auf denen sie über den Nationalsozialismus, die Shoah und neue Formen des Gedenkens informiert. Mit ihrer Arbeit erreicht sie ein großes Publikum und gehört zu den bekanntesten Stimmen der digitalen Erinnerungskultur in Deutschland.

Mit ihrem Buch Gedenken neu denken plädiert sie für eine Weiterentwicklung der bisherigen Gedenkarbeit. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Erinnerung heute gestaltet werden kann: weg von einer rein rückblickenden Perspektive hin zu einer pluralistischen, aktiven Auseinandersetzung. Sie thematisiert dabei auch weniger bekannte NS-Verbrechen, bislang wenig beachtete Orte sowie vernachlässigte Opfergruppen und betont die Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration.

Am Dienstag, 05.05.2026, ist Susanne Siegert in Emden zu Gast. Unter dem Titel „Gedenken neu denken“ liest sie von 19:00 bis 21:00 Uhr im Forum der Volkshochschule aus ihrem Buch und lädt im Anschluss zum Gespräch und zur Diskussion ein. Moderiert wird die Veranstaltung von Kai Gembler, Lehrer am Max und Vorsitzender der Max-Windmüller-Gesellschaft.

Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Vielfalt sicher begegnen“ und wird im Rahmen der Emder Partnerschaft für Demokratie gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

In Kürze:

Susanne Siegert: Gedenken neu denken

Lesung und Gespräch

Datum: 5.5.2026 um 19 Uhr

Ort: VHS-Forum Emden

Eintritt: frei
Anmeldung erforderlich: telefonisch unter 04921 9155-0 oder per Mail an info@vhs-emden.de (Kurs-Nr.: 2615102)

Eine Veranstaltung der Vortragsreihe „Vielfalt sicher begegnen“ der Max-Windmüller-Gesellschaft Emden e.V. Die Reihe ist Teil der Emder Partnerschaft für Demokratie und wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.