Die überraschend seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe – Maja berichtet

Am 12.02.2025 um 10.30 Uhr trafen sich alle Schüler:innen des 7. Jahrganges des Max—Windmüller—Gymnasiums im VHS—Gebäude, um sich die „Robinson Crusoe“-Aufführung der Landesbühne Nord  anzusehen. Die Aufführung fing um 10.45 Uhr an und endete um 12.00 Uhr. Bei der Hauptfigur in diesem Stück handelt es sich nicht um den Robinson aus dem Roman von Daniel Defoe, sondern um einen Mann, der sich mit Robinson Crusoe verbunden fühlt, weil beide heimlich ihre Familien verlassen haben. Auch Freitag ist eine andere Person als die, die im Roman beschrieben wird. Anders als im Roman ist Freitag hier eine moderne junge Frau mit Handy und Terminkalender. Das Theaterstück handelt von der anfänglichen Feindschaft und späteren Freundschaft dieser beiden Personen.

Ich bin der Meinung, dass das Stück grundsätzlich schön anzuschauen ist, jedoch hätte ich mir an manchen Stellen gewünscht, dass die Ereignisse eindeutiger wären. Beispiele dafür sind: Mir ist nicht klar, ob der Hund real ist oder ob er nur in Robinsons Kopf existiert. Ebenfalls wird nicht erklärt, was für Robinson Menschenfresser und was Rotäuger sind. Aufgrund der genannten Punkte finde ich, dass manche Szenen verbessert werden könnten. Gut fand ich, dass wir die Möglichkeit hatten, mit den Darstellern der Aufführung eine Nachbesprechung zu führen. So wurden einige Unklarheiten im Stück erläutert. Es gibt aber auch tolle und gut verständliche Abschnitte in diesem Theaterstück. Die Szene, in der Robinson seinen Hund dauernd gerufen hat, hat mir am besten gefallen. Das war lustig, weil es gar keinen Hund gab und weil Freitag sich jedes Mal aufgeregt hat. Fazit: Wer eine Vorstellung erwartet hat, die sich an Defoes Roman orientiert, wird wohl enttäuscht sein. Wer aber eine moderne Umsetzung des Romans sehen möchte, für den ist dieses Theaterstück genau das richtige.

Maja Zigan, Klasse 7b