
Am Sonnabend endete am Max-Windmüller-Gymnasium die Ausstellung „Lichter im Dunkeln – Frauen während des Holocaust“, die in den vergangenen zwei Wochen an unserer Schule zu sehen war. Die Finissage fand an einem besonderen Datum statt: Dem Geburtstag von Max Windmüller, der in diesem Jahr 106 Jahre alt geworden wäre.

In Kooperation mit der Max-Windmüller-Gesellschaft gestalteten Rieke Götemann, Deike Miege, Feemke Hensmann und Lea Gerdhabing von der Projektgruppe Keep the Memory Alive die Finissage und führten durch die Ausstellung. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gab viele gute Gespräche über die besondere Rolle der Frauen während des Holocaust – ein Thema, das häufig nicht ausreichend Beachtung findet.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem auf die Aktion #everynamecounts der Arolsen Archives aufmerksam gemacht. Dieses Projekt lädt Menschen dazu ein, originale historische Dokumente digital zu erfassen und damit die Namen und Lebensgeschichten der Opfer des Nationalsozialismus dauerhaft online zugänglich zu machen. Mit minimalem Aufwand kann sich jede und jeder beteiligen und so aktiv dazu beitragen, das Gedenken auch in Zukunft aufrechtzuerhalten und digital für alle verfügbar zu machen.

Zudem wurden Spenden für Yad Ruth e.V. gesammelt – einer Organisation, die sich für Holocaust-Überlebende in Not einsetzt. Mehr darüber zu erfahren gibt es hier: https://www.yadruth.de/.
Allen Besucherinnen und Besuchern sowie den Spenderinnen und Spendern herzlichen Dank für die Unterstützung und das Interesse!





