Jeder Handabdruck zählt – Max-Schüler setzen ein Zeichen gegen Kindersoldaten

Am 12. Februar, dem Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, beteiligte sich das Max-Windmüller-Gymnasium erneut am Red Hand Day. Die Schülervertretung organisierte eine eindrucksvolle Mitmachaktion, bei der zahlreiche rote Handabdrücke gesammelt wurden, um auf das Schicksal von Kindersoldaten weltweit aufmerksam zu machen.

Zahlreiche Handabdrücke gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Schätzungen zufolge sind noch immer über 250.000 Kinder und Jugendliche als Soldaten im Einsatz – als Kämpfer, Boten oder Wachleute, zum Kochen, für sexuelle Dienste oder bewaffnet an der Front. Diese Realität stellt einen gravierenden Verstoß gegen die Rechte von Kindern und Jugendlichen dar und ist eine Situation, gegen die sich der Red Hand Day richtet.

Das SV-Team sorgte für einen reibungslosen Verlauf der Aktion

Auch in diesem Jahr hatten Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen die Möglichkeit, freiwillig an der Aktion teilzunehmen. Mit jedem roten Handabdruck wurde ein sichtbares Zeichen gesetzt: gegen den Missbrauch von Kindern in bewaffneten Konflikten und für den Schutz ihrer Rechte. Die im Rahmen der Veranstaltung gesammelten Handabdrücke werden voraussichtlich im Mai an den Bundestagsabgeordneten Johann Saathoff übergeben, der das Max besuchen wird. Mit dieser Übergabe soll die Forderung nach einem konsequenten Einsatz gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten auch auf politischer Ebene unterstrichen werden.

Ein Handabdruck – ein Name!

Herzlichen Dank allen Schülerinnen und Schülern, die die Aktion organisiert, durchgeführt und sich beteiligt haben, um mit ihrem Handabdruck ein starkes Zeichen zu setzen -jeder Handabdruck zählt!

Fotos und Video: Frederik Jabin – vielen Dank!