Tagesberichte
– Unser erster Tag in Berlin:
Unser erster Tag in Berlin begann mit einer ziemlich langen Anreise. Insgesamt waren wir ungefähr 10 Stunden unterwegs, bevor wir endlich Berlin erreichten. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Zwischenstopp in Marienborn, an einem ehemaligen Grenzübergang zwischen West- und Ostdeutschland. Dort konnten wir uns anschauen, wie die Grenze früher ausgesehen hat. Ich fand es interessant und auch etwas verrückt, sich vorzustellen, wie streng die Kontrollen dort früher gewesen sein müssen.
Als wir später in Berlin angekommen waren, ging es mit der ganzen Klasse in den Stadtteil Kreuzberg. Dort haben wir gemeinsam ein Eis gegessen. Nach der langen Fahrt war das eine richtig gute Abkühlung, und das Eis war sehr lecker. Anschließend gingen wir weiter zu einem Platz an einem Bücherladen, wo wir etwas Zeit hatten. Von dort aus sind Ben, Jelle und ich (Maxi) mit der U-Bahn zu dem gehypten Restaurant Nhas City Chicken gefahren. Dort haben wir uns etwas zu essen geholt. Ben und Jelle hatten jeweils ein halbes Hühnchen, während ich einen richtig guten Chicken-Bites-Wrap bestellt habe. Das Essen war wirklich sehr lecker und hat sich nach der langen Anreise definitiv gelohnt. Danach wollten wir mit der U-Bahn wieder zurückfahren. Leider haben wir es geschafft, in die falsche Richtung zu fahren. Als wir unseren Fehler bemerkten, mussten wir wieder zurückfahren. Eigentlich sollten wir um 19 Uhr ankommen, aber wegen der falschen U-Bahn kamen wir erst um 19:40 Uhr an. Dadurch waren wir 40 Minuten zu spät. Das war natürlich nicht gerade der perfekte Abschluss des Tages. Da wir durch unsere kleine U-Bahn-Panne zu spät waren, bekamen wir als „Strafe“ die Aufgabe, diesen Tagesbericht zu schreiben. Trotzdem war unser erster Tag in Berlin insgesamt sehr abwechslungsreich und hat viel Spaß gemacht. Besonders der Besuch des ehemaligen Grenzübergangs und das Essen bei Nhas City Chicken waren für mich die Highlights des Tages.
Der Rest der Gruppe hat auf dem Kreuzberg bei lässiger Musik gechillt den Blick über die Stadt und den Sonnenuntergang genossen.
Am Dienstag waren wir mit unserer Klasse in Berlin unterwegs und haben uns mit verschiedenen Orten und Themen aus der Geschichte beschäftigt. Am Vormittag besuchten wir zuerst die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Dort bekamen wir eine Führung zum Thema „Widerstand der Jugend“. Wir erfuhren viel darüber, wie sich Jugendliche während der Zeit des Nationalsozialismus gegen Hitler und das NS-Regime gewehrt haben. Besonders interessant fand ich die Geschichte von Helmuth Hübener, der schon als Jugendlicher Widerstand leistete und dafür verfolgt und schließlich hingerichtet wurde. Durch die Führung konnten wir uns besser vorstellen, wie schwierig und gefährlich es damals war, sich gegen das Regime zu stellen.
Danach gingen wir zur Topographie des Terrors. Dort beschäftigten wir uns ebenfalls mit der Zeit des Nationalsozialismus. Allerdings hat uns dieser Besuch nicht besonders gut gefallen. Anschließend erkundeten wir den Potsdamer Platz und schauten uns außerdem die Berliner Mauer an. Ich fand es interessant, die Mauer einmal selbst zu sehen, da man dadurch einen besseren Eindruck von der Geschichte Berlins bekommen konnte.
Danach besuchten wir noch den Checkpoint Charlie, einen bekannten ehemaligen Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin. Dort konnten wir uns den Ort anschauen und mehr über seine Bedeutung erfahren. Zum Schluss hatten wir Freizeit. Herr Hillers und Frau Termöhlen wollten wir nicht mehr ins Assisi Panorame begleiten. Wir waren platt! Einige aus unserer Klasse unternahmen noch etwas in Berlin. Ich war mit anderen bei einem Dönerladen namens Sagros etwas essen. Danach ließen wir den Tag gemeinsam ausklingen. Insgesamt war der Dienstag ein abwechslungsreicher Tag. Besonders die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und die Geschichte des Jugendwiderstands fand ich interessant, weil wir dabei viel über die Vergangenheit gelernt haben
Mittwoch in Berlin:
Am Mittwoch begann unser Tag schon sehr früh. Wir waren bereits um 6 Uhr morgens beim Frühstück. Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet, aber zu dieser Uhrzeit war im Frühstücksraum schon erstaunlich viel los. Danach machten wir uns auf den Weg zum Bundestag, wo wir um 8:20 Uhr mit unserer ganzen Stufe sein mussten.
Dort bekamen wir zunächst eine kleine Führung und uns wurde etwas über den Bundestag und seine Arbeit erzählt. Danach hatten wir ein Gespräch mit einem Mitarbeiter von Johann Saathoff von der SPD. Da wir aus Emden kommen und Johann Saathoff dort sehr bekannt ist, war das Gespräch für uns besonders interessant. Wir konnten verschiedene Fragen stellen und bekamen darauf Antworten. Dabei sprachen wir über unterschiedliche politische Themen und konnten einen besseren Einblick in die Arbeit im Bundestag bekommen. Ich fand es interessant, einmal direkt mit einem Mitarbeiter eines Politikers über Politik zu sprechen. Anschließend gingen wir im Bundestag weiter nach oben und hörten uns noch einige Informationen über die Geschichte des Gebäudes an. Oben konnten wir uns umsehen und die Aussicht über Berlin genießen. Danach liefen wir gemeinsam mit unserer Klasse durch das Regierungsviertel. Anschließend besuchten wir das Holocaust-Mahnmal. Dort konnten wir uns in Ruhe mit der Bedeutung des Ortes auseinandersetzen.
Später liefen wir mit erklärenden Worten von Herrn Hillers noch Unter den Linden entlang und hatten zwischendurch Freizeit. Am Abend trafen wir uns wieder mit unserer Klasse und gingen gemeinsam zur East Side Gallery. Dort konnten wir die bemalten Teile der Berliner Mauer anschauen. Danach liefen wir noch durch Friedrichshain. Am Ende des Tages hatten wir noch einmal Freizeit. Später gingen wir zurück zu unserem Hotel. Insgesamt war der Mittwoch ein sehr abwechslungsreicher Tag. Besonders das Gespräch über Politik und der Besuch des Bundestags waren für mich interessant, weil wir dabei einen direkten Einblick in die politische Arbeit bekommen haben. Auch die verschiedenen historischen Orte, die wir besucht haben, haben den Tag besonders gemacht.
Donnerstag:
Am Donnerstag haben wir auf unserer Klassenfahrt einen erlebnisreichen Tag in Berlin verbracht. Am Vormittag besuchten wir die Berliner Unterwelten im Wedding. Dort bekamen wir eine Führung durch einen Atombunker, der sich in einer U-Bahn-Station befindet. Dabei haben wir viel über die Geschichte und darüber, wie die Menschen sich im Notfall dort hätten schützen können erfahren, im großen und ganzen war die Führung spannend gestaltet und wir haben vieles hilfreiches gelernt . Anschließend hatten wir Freizeit am Alexanderplatz. Wir konnten uns dort frei bewegen, etwas essen oder die Umgebung erkunden. Danach haben wir das Illuseum ebenfalls am Alexanderplatz besucht . Dort gab es viele optische Täuschungen und interessante Räume, in denen man lustige Fotos machen konnte. Der Favorit von den meisten Schüler*innen war der spiegel-raum, dort gab es viele schöne LED lichter und es war der perfekte Fotospot. Nach dem Illuseum hatten wir noch einmal Freizeit, wir konnten (wie es einige machten) zurück ins Hotel, uns aber auch in Berlin frei bewegen. Die Hackeschen Höfe, zu denen Her Hillers uns gelotst hat, hat sich keiner gegönnt. Am Abend gingen wir gemeinsam in die Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg, wo wir den Tag gemütlich mit einem Spaziergang durchs Viertel ausklingen ließen. Einige holten sich etwas zum Trinken, andere auch etwas zum Essen. Insgesamt war der Donnerstag ein abwechslungsreicher und interessanter Tag mit vielen verschiedenen Erlebnissen. 
Freitag
Am Morgen wurden wir um 6:30 Uhr geweckt. Nach dem Fertigmachen frühstückten wir um 7:00 Uhr im Keller und räumten danach die Zimmer auf. Gegen 9:45 Uhr trafen wir uns unten, weil sich der Busfahrer verspätete . Schließlich fuhren wir um etwa 11:00 Uhr los. Nach einer dreiviertel Stunde erreichten wir das Schloss Sanssouci in Potsdam.
Der Busfahrer machte dort eine Pause, Herr Hillers erzählte uns am Grab Friedrich des Großen und seiner Hunde über seine Verbindung zu Ostfriesland seinen Stress mit seinem Vater und seinem Schaffen, so haben wir auch verstanden warum Kartoffeln auf der Grabplatte lagen. Wir schauten uns die Umgebung des Schlosses an. Dabei beobachteten wir einen Schwan, der kurz das Wasser verließ. Danach ging es zurück zum Bus. Nach etwa zwei Stunden gab es eine weitere Pause bei einer Raststätte , dort hatten sich die meisten was zu essen geholt . Gegen 20 Uhr kamen wir wieder in Emden an, wo uns unsere Eltern abholten.
Es war eine ereignisreiche Woche!
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