
Das gab es noch nie am Max: Von Mittwoch bis Freitag wurde am Max-Windmüller-Gymnasium nicht im gewohnten Klassenunterricht gearbeitet, sondern gehackt – beim ersten Hackathon der Schule. Im Mittelpunkt dieses besonderen Formats standen diejenigen, die am besten wissen, wo an der Schule wirklich der Schuh drückt: die Schülerinnen und Schüler selbst. Drei Tage lang hatten sie die Möglichkeit, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die ihnen für ihre Schule wichtig sind, Probleme genauer zu betrachten und Ideen für mögliche Lösungen zu entwickeln.

Nach einem gemeinsamen Auftakt in der Turnhalle am Mittwoch ging es anschließend in die verschiedenen Projektsitzungen. In zumeist Dreiergruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler intensiv an ihren jeweiligen Ideen. Dabei wurde recherchiert, diskutiert, ausprobiert und vor allem: Ideen entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler durchforsteten Webseiten, nahmen Kontakt zu anderen Schulen auf, führten Interviews mit Expertinnen und Experten, erstellten Umfragen und sammelten Informationen, die ihnen bei der Weiterentwicklung ihrer Projekte halfen. Eine Arbeitsatmosphäre, die von ein bisschen Chaos, aber vor allem von viel Kreativität und Motivation geprägt war. Ziel des Hackathons war es, aus den ersten Ideen konkrete Projektvorschläge zu entwickeln, mit denen die Schule auch über die Projekttage hinaus weiterarbeiten kann.

Am Freitag war es dann so weit: Bis zuletzt wurde gearbeitet, um beim Gallery Walk am Ende des Schultages die Ergebnisse vorzustellen. Die fertigen Projektideen auf verschiedenste Weise gezeigt und sollen zukünftig auch auf einer eigenen Webseite zur Verfügung gestellt werden. Damit bleiben die Ergebnisse nicht einfach auf dem Papier, sondern sollen die weitere Entwicklung des Max-Windmüller-Gymnasiums anstoßen.

Zum Abschluss des Hackathons kamen alle noch einmal zu einer gemeinsamen Schlussveranstaltung in der Pausenhalle zusammen. Mit viel Applaus beendeten Kim Blancke vo, Projektpartner MyGatekeeper und Schulleiter Frank Tapper diese besonderen Projekttage.

Drei intensive Tage liegen damit hinter der Schulgemeinschaft – drei Tage voller Ideen, Recherche, Diskussionen, Kreativität und Motivation. Der Hackathon hat gezeigt, wie viele gute Ideen in unserer Schülerschaft stecken und wie viel entstehen kann, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst mitgestalten. Ein spannendes neues Format, aus dem wir viele neue Ideen für unsere Schule mitnehmen.





