Grenzen überwinden – Klimarat umrundete den Dollart

Start am Mittwoch in Emden

Ganz im Sinne des diesjährigen UNESCO-Projekttags-Mottos „Grenzen überwinden“ umrundeten Klimarats- und -parlamentsmitglieder des Max-Windmüller-Gymnasiums den Dollart. Zwei Tage lang erkundeten die Fünft- bis Achtklässler in Begleitung ihrer Lehrkräfte Mara Termöhlen und Kai Gembler mit dem Fahrrad die direkte Nachbarschaft und lernten die Region aus einer neuen Perspektive kennen. Dabei wurde das UNESCO-Motto sogar wörtlich genommen: Gleich zweimal überschritten die Teilnehmenden die Grenze zwischen beiden Ländern.

Einmal um den Dollart – auf der Fähre nach Delfzijl

Nach der Fährüberfahrt von Emden nach Delfzijl führte die Route zunächst über Appingedam und Termuntenzijl bis nach Scheemda, wo die Gruppe übernachtete.

Nach der Übernachtung in Scheemda Start in den neuen Tag

Unterwegs bot die Tour zahlreiche spannende Eindrücke: In Appingedam standen die berühmten „hängenden Küchen“ auf dem Programm, ebenso wie die Kirche von Termunten. Ein besonders eindrucksvoller Halt war die ehemalige Batterie Fiemel. Die Batterie diente während der deutschen Besatzung der Luftabwehr zum Schutz Emdens während des Zweiten Weltkrieges – ein Gedenkort, der angesichts des Endes des Zweiten Weltkriegs vor genau 81 Jahren zum Nachdenken anregte.

Viele Einblicke in den Dollart – hier am Kiekkasten.

Nach einer erholsamen Nacht in Scheemda setzte die Gruppe ihre Reise am Donnerstag fort. Über die Blauwestad und Beerta und ging es zurück Richtung Deutschland. Eine längere Pause in Nieuwe Statenzijl bot Gelegenheit, den Kiekkasten im Dollart zu besichtigen.

Über die Grenze in Nieuwe Statenzijl

Von dort führte die Route weiter über die ehemalige Bohrinsel Dyksterhusen bis nach Ditzum. Mit der Fähre ging es anschließend nach Petkum, bevor nach einem letzten Abschnitt über den Emder Hafen schließlich wieder das Emder Rathaus erreicht wurde – Start und Ziel der Tour. Insgesamt legte die Gruppe 114 Kilometer zurück – eine starke Leistung der jungen Schülerinnen und Schüler.

War wirklich so idyllisch – so schön kann die Welt auf zwei Rädern sein

Positiver Nebeneffekt: Neben vielen neuen Eindrücken über die unmittelbare Nachbarregion sammelten die Teilnehmenden zugleich zahlreiche Kilometer für das aktuelle Stadtradeln.

Zum Schluss noch eine Schleusendurchquerung in Emden

Fazit: Die Tour war ein voller Erfolg: Die jungen Radfahrerinnen und Radfahrer zeigten sich begeistert von der Erfahrung und wünschen sich bereits jetzt eine Wiederholung im kommenden Jahr.

114 Kilometer später – zurück in Emden